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Duchamp-Stipendium an Jill O'Connor vergeben

Anfang Dezember berichteten wir von unseren ehemaligen Stipendiatinnen aus Wien und Göppingen.

Die Vergabe des 5. Duchamp-Stipendiums führt uns in die USA. Am 13. Dezember 2016 tagte die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Kornelia von Berswordt-Wallrabe in Schwerin.

Neun internationale Bewerbungen, die sich mit Fragen nach dem Zusammenhang von Bild und Diagramm im Frühwerk Duchamps, zu Schach und Werk oder der Verbindung des Bärtchens der Mona Lisa in L.H.O.O.Q. mit Fountain befassen, sorgten für eine spannende Jurysitzung mit angeregten Diskussionen. Überzeugt hat uns - Dr. Susanne Kaufmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Marcel Duchamp-Forschungsprojekt der Staatsgalerie Stuttgart und Postdoc-Fellow der Volkswagenstiftung, Dr. Kornelia Röder, Dr. Gerhard Graulich und Mechthild Bening als Vorsitzende der Freunde - die Bewerbung der US-Amerikanerin Jill O’Connor.

Das von ihr vorgeschlagene Forschungsprojekt mit dem Titel Closing the Infra-thin Gap Between Marcel Duchamp’s The Bride Stripped Bare by Her Bachelors, Even and Étant donnés wurde einstimmig ausgewählt. Jill O’Connor wird im ersten Halbjahr 2017 zu einem Studienaufenthalt nach Schwerin kommen und ihr Forschungsthema im Staatlichen Museum Schwerin präsentieren.

Selbstverständlich werden wir Freunde wieder Gelegenheit haben, unsere neue Stipendiatin ganz persönlich zu erleben.

Die Jury 2016 Foto © Kleinert, Staatliches Museum Schwerin